Was ist Webhosting?

Webhosting
Webspace für Websites (fotolia.de – © Julien Eichinger)

Webhosting bezeichnet das Mieten von Ressourcen im Internet, um eine Website oder sonstige Internetanwendungen unterbringen zu können. Der Anbieter nennt sich Webhoster und stellt hierfür, meist kostenpflichtig, einen Webserver bereit.

Die Qual der Wahl

Es gibt eine Vielzahl an Webhosting-Angeboten. Als Laie wird man davon fast erschlagen. Jeder Webhoster lockt mit den angeblich günstigsten Konditionen. Es ist angeraten, sich vorher gründlich zu informieren, ob der Anbieter auch die Voraussetzungen erfüllt, die man für die eigene Website benötigt.

Gerade bei sehr günstigen Angeboten kann es einem passieren, dass nicht genügend Traffic fürs Webhosting bereitgestellt wird. Der Klassiker ist auch, bei Fragen von einem Call-Center im Kreis herum verbunden zu werden, und dann erst keine Hilfe zu erhalten. Oder es werden einem zuwenig Rechte zugestanden, um spezielle Funktionen ausführen zu lassen.

Bei einer reinen HTML-Seite kann das noch gut funktionieren. Es handelt sich nur um statische Seiten, dafür braucht man keine speziellen Funktionen. Doch wenn man eine Website mit CMS (Content Management System) möchte, sollte man sich vorher gut über dessen Anforderungen an Webhosting informieren. Üblicherweise benötigen CMS eine Datenbank (meist MySQL) und die Skriptsprache PHP (auf passende Version achten).

Wichtig ist auch die Verfügbarkeit der Dienste. Eine Verfügbarkeit von weniger als 99% im Jahresdurchschnitt ist nicht ratsam. Bei 99% z. B. ist die Website 3.65 Tage im Jahr nicht erreichbar, das sind 7.20 Stunden im Monat (entspricht 30 Tage) und 1.68 Stunden pro Woche (Quelle: wikipedia.org).

Man hat nicht immer das Glück, dass diese Ausfallzeit die Internetpräsenz gerade mitten in der Nacht trifft. Deshalb sollte das als Auswahlkriterium herangezogen werden. Eine hohe Verfügbarkeit spricht zudem für die Professionalität des Webhosters.
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