Was macht eine gute Website aus?

Website
Websites im Internet (fotolia.de – © PureSolution)

Eine Website (englisch site: „Ort“, „Platz“, „Stelle“) ist ein eigener Platz im Internet, an dem sich mehrere Dateien befinden, die durch eine Navigation miteinander verknüpft sind. Es handelt sich meist um HTML-Dateien, die mit der Formatierungssprache CSS gestaltet und strukturiert worden sind. Dazu können noch diverse Skripte (z. B. JavaScripts) kommen, die die Website um bestimmte Funktionen erweitern.

An diesem Platz kann sich auch ein Content Management System (CMS) befinden. Dieses basiert meist auf der Programmiersprache PHP und generiert die Inhalte dynamisch. Zudem gibt es dem Besitzer der Website die Möglichkeit, deren Inhalte ohne HTML-Kenntnisse zu aktualisieren.

Die erste Website der Welt

Die erste Website wurde von Tim Berners-Lee, dem Erfinder des Internets, erschaffen und am 13. November 1990 online gestellt.

Berners-Lee war damals noch am CERN in Genf beschäftigt und suchte nach einer Möglichkeit, wie man Informationen zwischen den verschiedenen Laboratorien des CERN austauschen konnte. Damals war das nahezu unmöglich, da sich die Laboratorien teilweise in der Schweiz und in Frankreich befanden. Die unterschiedliche Netzwerk-Infrastruktur der Länder war unvereinbar. Später machte er diese Erfindung, die auf dem Prinzip des Hypertexts beruhte, der ganzen Welt zugänglich.

Anlässlich des 20. Geburtstags des Internets wurde diese „erste Website der Welt“ vom CERN auf der ursprünglichen Domain info.cern.ch wieder online gestellt.

Sinn und Zweck einer Website

Die Gründe, eine Website zu betreiben sind unterschiedlich. Sie kann der rein privaten Selbstdarstellung dienen. Dann gibt es halb-private Erscheinungsformen wie Weblogs und Foren. Hier können sich Besucher über die entsprechenden Themenbereiche austauschen.

Dann gibt es Websites die rein der Information dienen wie z. B. wikipedia.org. Sie verfolgen keine kommerziellen Interessen, solche Websites kann man zum Teil an der Endung .org oder .info erkennen.

Eine weitere Form der Websites sind Online-Shops oder Online-Auktionshäuser. Diese Internetseiten dienen dem Versandhandel im Internet. Der Besucher kann hier Artikel kaufen oder ersteigern und sie sich nach Hause senden lassen, oder bei Online-Auktionshäuser auch als Privatperson selbst etwas verkaufen bzw. versteigern.

Des Weiteren gibt es Websites als Teil der Corporate Identity eines Unternehmens, mit Hilfe derer sich das Unternehmen im Internet vorstellt. Hier wird zwar nicht direkt verkauft, doch dient die Website einem kommerziellen Zweck. Der Kunde kann sich über Produkte oder die Dienstleistung ausführlich vor einem Kauf informieren. Eine eigene Unternehmenswebsite ist im Geschäftsleben inzwischen selbstverständlich geworden, befragen doch viele Menschen heute ersteinmal Google vor einem Kauf.

Was macht eine gute Website aus?

Was macht gute Websites aus?

Generell hängt das von der Zielgruppe ab und ist auch gewissen Trends unterworfen. Ein paar Grundregeln gibt es aber, die eine gute Website ausmachen:

Informationsgehalt muss vorhanden sein

Eine noch so schön anzusehende Website ohne Informationsvermittlung oder Unterhaltung wird den Besucher (und die Suchmaschinen) bald langweilen.

Schnell ans Ziel kommen

Wichtig ist, dass der Besucher die gesuchte Information schnell findet. Daher muss die Navigation strukturiert und logisch aufgebaut sein. Sie sollte auch nicht zu viele Menüpunkte. Das Internet ist ein schnelllebiges Medium, wenn der Besucher nicht gleich findet, was er sucht, verabschiedet er sich zum nächsten Angebot.

Sauberer Code

Wichtig ist auch, sich an die aktuellen Standards wie HTML5 und CSS zu halten. Nicht nur der Besucher mit Handicap willen, sondern auch – oder gerade – wegen der Suchmaschinenoptimierung (SEO). Websites mit veraltetem oder überfrachtetem Code werden von Suchmaschinen nicht so gern gelesen und landen daher seltener auf den vorderen Rängen.

Auf jedem Endgerät gut aussehen

Von Desktop-PC bis Smartphone soll die Website gut aussehen und bedienbar bleiben. Um Smartphonebenutzer nicht mit Infos zu überfrachten, können nicht wesentliche Informationen bei der Mobilversion ausgeblendet werden.

Keine langen Ladezeiten

Auch wenn den Leuten immer schnelleres Internet zur Verfügung steht, sollte das einen Webdesigner nicht dazu verleiten, riesige Grafiken in die Website einzubinden. Allzu lange Ladezeiten können einen Besucher vertreiben und sind sowieso nicht gut für das Suchmaschinen-Ranking. Zudem haben Smartphone-Nutzer, je nach Aufenthaltsort, nicht immer schnelles Internet zur Verfügung.

Nicht zuviel Werbung

Eine Website sollte nicht mit Werbung zugepflastert sein, gerade wenn man als Firma einen professionellen Eindruck hinterlassen möchte. Für manchen privaten Blog mag das eine gute Einnahmequelle sein, doch im Geschäftsbereich sollte der Fokus auf Information und Vertrauensbildung gesetzt werden.

Eine Website ist kein Buch

Da das Lesen am Bildschirm die Augen schneller ermüdet als das Lesen eines Buches, sollten Informationen in kleinen Einheiten dargeboten werden. Einfließen lassen von Bildern und Illustrationen macht das Ganze noch etwas lebendiger. Besser fürs Auge ist, wenn Hintergrund und Schrift einen nicht zu hohen Kontrast aufweisen.
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