Das Content Management System WordPress (GPL)

Logo von WordPress
WordPress-Logo (Quelle: www.wordpress.org)

WordPress wurde als Blogsystem von Matt Mullenweg auf Basis von PHP und MySQL entwickelt. Da Mullenweg mit den bisherigen Lösungen nicht zufrieden war, wollte er eine einfach zu bedienende Blogsoftware erschaffen, die aktuelle Internetstandards berücksichtigt. Die erste stabile Version 1 erschien am 3. Januar 2004. Auf Grund der großen Resonanz wurde das System ständig weiterentwickelt und verbessert. Die Unterstützung für Plug-Ins wurde bei Version 1.2 integriert (Quelle: Wikipedia). Seit Version 1.5 ist es möglich, statische Seiten anzulegen (Quelle: WordPress.org), somit kann WordPress auch als CMS-Software genutzt werden.

WordPress gefällt!

WordPress ist zweifellos die beliebteste Blog- bzw. CMS-Software weltweit. Laut einer Statistik von www.builtwith.com handelt es sich bei 38% aller Websites mit CMS-System um eine WordPress-Installation (Stand: 11.04.2016). Sicherlich liegt das an der leichten, intuitiven Bedienbarkeit. Auch die Inhalte können mit wenig Vorkenntnissen gepflegt und ergänzt werden. Dabei hilft der standardmäßig mitgelieferte Editor TinyMCE. Jemand, der bereits mit gängigen Textverarbeitungsprogrammen zu tun hatte, wird damit bestens zurechtkommen.

Fit für mobile Endgeräte?

Für das äußere Erscheinungsbild gibt es diverse (teils kostenpflichtige) Themes, die für mobile Endgeräte optimiert sind. Ein fertig gekauftes Theme ist allerdings immer noch keine maßgeschneiderte Lösung ist. Daher kann es vorkommen, dass ein Theme nach einer Weile den eigenen Ansprüchen nicht mehr genügt. Da es sich bei WordPress um Open-Source-Software handelt, sind die Quelldateien für jeden zugänglich. Mit den nötigen Fachkenntnissen kann man das äußere Erscheinungsbild nach den eigenen Bedürfnissen gestalten und eigene Themes entwickeln.

Lizenzgebühren? Hier nicht…

Der Quellcode von WordPress steht unter der GNU GENERAL PUBLIC LICENSE, Version 2, June 1991. Es handelt sich um freie Software (engl. Open Source). Diese darf für private und kommerzielle Projekte ohne jegliche Lizenzgebühren genutzt und angepasst werden.

Fazit

Websites mit WordPress
WordPress als CMS für kleine Firmen (© Diana Vogt)

WordPress ist gut geeignet für kleine Unternehmen, die eine Website mit bis zu 20 Unterseiten möchten. Möchte man mehr Seiten, neigt WordPress dazu, langsamer zu werden (je nach Hostingpaket). Gerade wenn mehrere Plugins installiert wurden. Darum kommt man meist nicht herum, wenn man WordPress als CMS nutzen will. Das System bringt von Haus aus lediglich Funktionen mit, die für Blogs relevant sind, um das ganze schlank zu halten. Für ein Kontaktformular oder falls eine Bildergalerie gewünscht ist, braucht man ein Plugin.

Die Inhalte können mit wenig Vorkenntnissen bearbeitet und aktualisiert werden. Soll das ganze System aktualisiert werden, benötigt man Vorkenntnisse, insbesondere wenn Plugins im Einsatz sind. Es muss vorab geprüft werden, ob alle Plugins und Themes mit der neuen Version, und auch untereinander, kompatibel sind. Eine Datensicherung vor einer Aktualisierung ist sowieso immer notwendig.
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